Akute und intervalläre Strahlenschäden des by Priv.-Doz. Dr. med. Horst P. Schmitt (auth.)

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H. durch stufenweisen Wechsel der Energie von den energietragenden Photonen oder Elementarteilchen der Strahlung auf die Atome des durchstrahlten Objektes, wobei nie mehrere Stufen iibersprungen werden konnen. Aus diesen Grunden gehorcht die Energieiibertragung und damit die Strahlenwirkung stochastischen (wahrscheinlichkeitstheoretischen) GesetzmaBigkeiten. Die Treffertheorie versucht auf dieser Basis, die Strahlenwirkung mathematisch voraussagbar zu fassen, wobei allerdings bis heute keine allgemeingiiltige, vor all em auch die stoffwechselbedingte Variabilitat komplexer Organismen beriicksichtigende Formel entwickelt - 36 - Akute und intervalliire Strahlenschiiden des Zentralnervensystems 37 werden konnte.

ZOLCH, 1963). Die Strahlenempfindlichkeit steigt normalerweise mit der Zahl der Mitosen. Von dieser Regel gibt es allerdings Ausnahmen. Ferner kann man mit sensibilisierenden Substanzen (s. S. , 1968). Durch Fraktionierung der Strahlendosis und spezielle Auslegungen der Bestrahlungsgerate wird die Gefahr flir die gesunden Gewebe bei der Tumorbestrahlung weiter verringert; dennoch kommt es gelegentlich zu Schaden benachbarter Strukturen, die meist zu einer erheblichen Schmalerung des am Tumor erzielten Therapieerfolges flihren.

Von dieser Regel gibt es allerdings Ausnahmen. Ferner kann man mit sensibilisierenden Substanzen (s. S. , 1968). Durch Fraktionierung der Strahlendosis und spezielle Auslegungen der Bestrahlungsgerate wird die Gefahr flir die gesunden Gewebe bei der Tumorbestrahlung weiter verringert; dennoch kommt es gelegentlich zu Schaden benachbarter Strukturen, die meist zu einer erheblichen Schmalerung des am Tumor erzielten Therapieerfolges flihren. Das Zentralnervensystem gerat dann in spezielle Gefahr, wenn entweder Tumoren oder Tumormetastasen des Gehirns und des Rlickenmarkes selbst oder solche in benachbarter Lage zum ZNS (Kopf, Wirbelsaule) bestrahlt werden mlissen.

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