Biofunktionalität der Lebensmittelinhaltsstoffe by Prof. Dr. Dirk Haller, Prof. Dr. Gerald Rimbach, Prof. Dr.

By Prof. Dr. Dirk Haller, Prof. Dr. Gerald Rimbach, Prof. Dr. Tilman Grune (auth.), Prof. Dr. Dirk Haller, Prof. Dr. Gerald Rimbach, Prof. Dr. Tilman Grune (eds.)

Funktionelle Lebensmittel („Functional Food“) haben nachweisbar confident Effekte auf die menschliche Gesundheit, die über die normalen Effekte der Lebensmittel hinaus gehen. Um eine Bewertung dieser zusätzlichen Effekte geht es bei den Untersuchungen zur Biofunktionalität der Lebensmittel. Studierenden und Absolventen der Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften sowie der Pharmazie und Ernährungsmedizin steht nun erstmals ein Lehr- und Nachschlagewerk zur Verfügung, das die Prinzipien der gesundheitlichen Wirksamkeit von Lebensmittelinhaltstoffen auf Körperfunktionen aufzeigt. Es behandelt systematisch die Organfunktionen des Körpers rund um Darm, Immunsystem, Stoffwechsel, Herz-Kreislauf und Nervensystem. Die Autoren beleuchten Methoden, mit denen eine gesundheitliche, präventive Wirkung nachgewiesen werden kann. Sie bieten darüber hinaus einen systematischen Überblick über alle wesentlichen Klassen von Lebensmittelinhaltsstoffen und deren Wirksamkeit im Sinne der Biofunktionalität. Alle Stoffklassen werden mit einheitlich aufgebauten Steckbriefen und detaillierten Daten vorgestellt. Rechtliche Aspekte zur Beurteilung „Funktioneller Lebensmittel“ in Europa runden dieses bisher einzigartige Werk ab. Es eignet sich sowohl als Lehrbuch für Studierende als auch als Nachschlagewerk für die berufliche Praxis von Lebensmittelexperten, vor allem durch zahlreiche Fallbeispiele. Die Autoren sind aktiv an der Lehre dieser noch jungen akademischen Disziplin beteiligt und repräsentieren ernährungswissenschaftliche Lehrstühle an den Universitätsstandorten in München, Jena und Kiel.

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Abb. 3 Verteilungs- und Bindungsverhalten von Fremdstoffen. Einige Fremdstoffe werden im Extrazellularraum an Proteine gebunden und liegen so entweder proteingebunden (CP,g) oder ungebunden (CP,f ) vor. Ähnliches ist im Gewebe bzw. Intrazellularraum möglich, sodass es einen gebundenen (CG,g) und einen freien (CG,f ) Pool des Fremdstoffes gibt. Der Fremdstoff wird normalerweise nur in freier Form verteilt. Somit bestimmt nur die Konzentration des freien Fremdstoffes (CP,f, CG,f ) die Verteilung.

Nur 20 unterschiedliche Proteine machen 99 % des Proteingehaltes im Serum aus. Diese 20 Proteine müssen zunächst aus einer Probe entfernt werden, um die eigentlich interessanten Proteine, die aber nur in kleinen Mengen vorkommen, identifizieren zu können (Rist und Daniel 2008). Art und Menge der einzelnen Proteine im Serum sind zudem abhängig von der Methode der Blutentnahme, der weiteren Aufbereitung der Proben und ihrer Lagerung; diese Verfahren müssen zur besseren Vergleichbarkeit der Ergebnisse streng standardisiert werden.

2007) Convergent adaptation of human lactase persistence in Africa and Europe. Nat Genet 39:31–40 Tong Y et al. (2009) Association between TCF7L2 gene polymorphisms and susceptibility to type 2 diabetes mellitus: a large Human Genome Epidemiology (HuGE) review and meta-analysis. 6 Nutrigenomik und Nutrigenetik als Grundlagen der personalisierten Ernährung – 27 Literatur – 28 D. 1007/978-3-642-29374-0_3, © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013 3 18 3 Kapitel 3 • Nutrigenomik Ernährung als Teil eines Lebensstils stellt den wichtigsten Umweltfaktor dar, der über das gesamte Leben die Physiologie eines Organismus beeinflusst, seine Homöostase reguliert und somit auch seinen Gesundheitszustand maßgeblich mit bestimmt.

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